WETTBEWERB STADTZENTRUM HOYERSWERDA

Auslober : Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda, 2003
Prämierung: 2.Platz (von zwei 2. Plätzen, kein 1. Platz)

Der Städtebauliche Wettbewerb stand vor dem Hintergrund des flächenhaften Abbruchs, als Folge des Schrumpfungsprozesses, im Neustadtzentrum Hoyerswerdas und zu Möglichkeiten der Neubewertung der entstandenen Flächen.
Auf eine Neubebauung mit Hochbauten
wurde auf Grund des anhaltend fehlenden Bedarfs bewusst verzichtet.
Vielmehr setzt der Entwurf auf eine konsequente Entwicklung der Potentiale im Freiraum.
Für die Bewertung des ausgelobten Bereiches der 11 geschossigen Hochhausbebauung, der Stadtpromenade 8-11, erwies es sich als notwendig das gesamte Neustadtzentrum in die Betrachtung einzubeziehen.
Funktional ließ sich das Stadtfeld Zentrum bereits damals in zwei Bereiche teilen, dem tatsächlich öffentlichen Teil mit Handel, Dienstleistung, Verwaltung und Kultur und dem der vorrangig Wohnen und Bildung dient.
Der Entwurf bezieht seine wesentliche Qualität aus der konsequenten Fortsetzung des bestehenden Stadtparks, der zwischen diesen beiden Bereichen liegt. Das Hochhaus Z18, als "Rest" der Stadtpromenade, wurde zum Solitär innerhalb des Parks und zum Identifikationspunkt im Stadtumfeld entwickelt.
Durch die Aufstockung mit zwei Penthäusern entstünde das höchste Haus Hoyerswerdas.
Zur weiteren Belebung und Aufwertung des Freiraumes sieht der Entwurf in Funktion und Ausformung differenzierte Plätze vor, welche durch eine Promenierachse miteinander verbunden und erlebbar gestaltet wurden.
Dies ist möglich, da die Funktionen bereits vorhanden, jedoch auf konkurrierende Weise miteinander verflochten, sind.